Paul McCartney “Kisses on the bottom” in der Zeit und der FR
Schönes Foto, schöne Ankündigung: “Ein Gespräch über die Wurzeln der Beatles im Jazz” mit Paul McCartney in der Zeit vom 26. Januar. Eher nebenbei erfährt man, dass der Mann ein neues Album fertig hat. Das muss vermarktet werden und dafür gibt er Interviews. Leider erfährt man in der Zeit nicht, wie die CD heißen wird (Kisses on the bottom) und wann sie rauskommt (7. Februar). Dafür wird ausführlich klar gemacht, dass Christoph Dallach einen der raren Einzel-Termine beim Meister bekommen hat.
Egal. McCartney ist eine Legende und kann erzählen. Über Familienfeste in seiner Kindheit, bei denen sein Vater Klavier spielte und Jazzsongs zum Besten gab. Über John Lonnon, der ebenfalls diese sanften Songs liebte. Über eine Hotel-Lobby, in der er ungestört allein drauflos spielen konnte. Über seine Arbeit für ein Computerspiel.
Und wie ich dann ein wenig im Netz stöbere, um Näheres zu McCartneys neuem Album zu erfahren, lande ich bei der Frankfurter Rundschau, die ebenfalls mit dem Ex-Beatle gesprochen hat. Nicht so exklusiv, sondern im Pulk mit anderen Journalisten, aber dabei sind erstaunlicherweise die besseren Fragen und Antworten rausgekommen. Es geht um die Arbeit an dem Album, die verschiedenen Versuche, “richtig” Musik zu lernen, um seine Bedeutung in der Englischen Öffentlichkeit (und einen eventuellen Auftritt bei Olympia in London). Und am Ende noch eine Anekdote über die Queen
(Ich erinnere mich noch gut an meinen letzten Auftritt zu ihrem 50-jährigen Kronjubiläum. Wir Musiker standen in einer Reihe in ihrem Garten und warteten darauf, dass sie kam, um jedem die Hand zu schütteln. Irgendwann stand sie direkt neben mir. Ich dachte mir: „Na gut, ich kenne sie schon seit Jahren, da kann ich mich ihr gegenüber ein bisschen unverkrampfter geben.“ Was meinen Sie damit? Ich sagte: „Majestät, wo wollen wir dieses Fest denn im nächsten Jahr wiederholen?“ Daraufhin die Queen: „Aber nicht in meinem Garten!“)
That’s Entertainment. Klasse!
Und zur CD: 14 sehr softe, swingende Lieder, meist Klassiker aus den 40er und 50er Jahren, dazu ein paar Eigenkompositionen. Wohlfühlmusik, richtig gut gemacht. Details dazu gibt’s hier bei Wikipedia, kurze Anspieler finden sich hier bei Amazon. Das etwas seltsame Cover ist oben abgebildet.
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Schlagworte: Beatles, Frankfurter Rundschau, John Lennon, Paul McCartney, Zeit
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